2. Treffen der Auffangstationen und Tierheime am 18. und 19.02.2011 in Rotenburg (Wümme)
Rotenburg 18./19.02.2011 (md/va). Bereits im Oktober des vergangenen Jahres fand im Artenschutzzentrum des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) ein Treffen der Tierheime und Auffangstationen für exotische Haustiere statt. Diese Veranstaltung richtete sich mit ihren Vorträgen und zwecks Erfahrungsaustausches an verschiedene Auffangstationen und Tierheime für Exoten.
Einzelne Einrichtungen stellten sich und ihre Arbeit vor, schilderten ihren Alltag vor Ort und zeigten u.a. bestehende Schwierigkeiten und Probleme in der Umsetzung ihrer Tätigkeit auf. Die stetig steigende Anzahl der aufzunehmenden Tiere, deren artgerechte Unterbringung, eine erfolgreiche Vermittlung dieser, Umgang mit Beschlagnahmungen oder fehlenden Papieren, eine effektive Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden sowie die Finanzierung der gesamten aufkommenden Kosten stellen deutschlandweit eine große Herausforderung dar.
Bei den hierbei entstandenen Diskussionen zeigte sich ein gemeinsamer Tenor. Nur eine engere Zusammenarbeit untereinander sowie einheitliche Standards können zur Verbesserung der Situation beitragen.
Aus diesem Grunde wurde am 18. und 19. Februar dieses Jahres ein weiteres Treffen organisiert. Die Veranstaltung fand dieses Mal in Rotenburg (Wümme) statt und wurde vom V.A.R.A.N. e.V. (Verein für Artenschutz der Reptilien- und Amphibienhalter Norddeutschlands) ausgerichtet.
Nach zwei interessanten und erfolgreichen Vortragstagen endete auch diese Veranstaltung am Samstag mit einer recht produktiven Diskussionsrunde. Alle Beteiligten einigten sich auf engere Zusammenarbeit. Es wurde über mögliche Qualitätsstandards und Richtlinien debattiert, die die Rahmenbedingungen von Auffangstationen und Tierheimen präsentieren sollen.
Rene Becker, 1. Vorsitzender des V.A.R.A.N. e.V., stellte ein erarbeitetes realisierbares Online-Netzwerk vor, welches die Zusammenarbeit der einzelnen Stationen und Tierheime mit den zuständigen Behörden erleichtern und somit positiv beeinflussen könne.
Gegen Ende des Jahres soll ein weiteres Treffen stattfinden, um die bisher erarbeiteten "Eckpfeiler" zu vertiefen. Der Veranstaltungsort und der Termin werden noch bekannt gegeben.
Der V.A.R.A.N. e.V. blickt abschließend auf eine gelungene Veranstaltung zurück und bedankt sich bei allen Beteiligten für die rege Teilnahme sowie die produktive Unterstützung zu diesem wichtigen Thema!
Weitere Informationen über den V.A.R.A.N. e.V. und dessen Ziele sind auf der Internetseite unter http://www.varan-ev.de zu finden. Über die Arbeit der Reptilienhilfe-Nord und über die zur Vermittlung stehenden Tiere kann man sich auf der Internetseite unter http://www.reptilienhilfe-nord.de informieren.





